Ein plötzlicher Blackout kann schnell zu einer Herausforderung werden. Ohne Strom funktionieren die meisten Lichtquellen nicht. Hier kommen Kerzen bei Stromausfall als bewährte und zuverlässige Lösung ins Spiel. Sie sind günstig, lange haltbar und benötigen keine Energiequelle, was sie zur idealen Notbeleuchtung macht.

Warum Kerzen bei Stromausfall unverzichtbar sind

In einer Welt, die von Elektrizität abhängig ist, wird die Bedeutung einer einfachen Kerze oft unterschätzt. Bei einem Stromausfall bieten Kerzen nicht nur Licht, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit und Normalität. Im Gegensatz zu Taschenlampen, deren Batterien leer sein können, sind Kerzen für einen Stromausfall eine verlässliche, langfristige Lichtquelle, vorausgesetzt, man hat einen ausreichenden Vorrat.

Vorteile von Kerzen als Notbeleuchtung:

  • Unabhängigkeit: Sie benötigen keinen Strom oder Batterien.
  • Lange Lagerfähigkeit: Bei richtiger Lagerung sind Kerzen fast unbegrenzt haltbar.
  • Wärmequelle: In einem kleinen Raum können mehrere Kerzen auch eine geringfügige Wärmequelle darstellen.
  • Kosteneffizienz: Kerzen sind eine der günstigsten Formen der Notbeleuchtung.

Die besten Kerzen für den Notfall: Ein Überblick

Nicht jede Kerze ist für den Krisenfall geeignet. Die Auswahl der richtigen Kerzen für einen Stromausfall hängt von der Brenndauer, der Helligkeit und der Sicherheit ab.

  • Stumpenkerzen: Sie sind eine ausgezeichnete Wahl, da sie durch ihre breite Basis sehr stabil stehen. Hochwertige Stumpenkerzen aus Paraffin oder Stearin haben eine lange Brenndauer von oft mehr als 40 Stunden.
  • Teelichter: Obwohl sie eine kürzere Brenndauer haben (ca. 4-8 Stunden), sind sie kompakt und günstig. In einem sicheren Teelichthalter verwendet, sind sie eine gute Ergänzung. Aber Achtung: Viele günstige Teelichter rußen stark.
  • Langlebige Notfallkerzen: Speziell für den Blackout konzipierte Kerzen bieten oft eine sehr lange Brenndauer von bis zu 120 Stunden. Sie sind die zuverlässigste, aber auch teurere Option.
  • Bienenwachskerzen: Sie brennen sauberer und heller als Paraffinkerzen und verströmen einen angenehmen Duft. Ihre Brenndauer ist ebenfalls sehr lang.

Für den idealen Mix im Notfallvorrat empfiehlt sich eine Kombination aus langlebigen Stumpenkerzen und einer größeren Menge an Teelichtern.

Sicherheit geht vor: Wichtige Tipps zum Umgang mit Kerzen

Offenes Feuer birgt immer Risiken. Der sichere Umgang mit Kerzen bei Stromausfall hat oberste Priorität, um Brände zu vermeiden.

Unverzichtbare Sicherheitsregeln:

  • Stabiler Untergrund: Stellen Sie Kerzen immer auf eine feuerfeste und stabile Unterlage (z.B. einen Keramikteller oder eine Metallschale).
  • Abstand halten: Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu brennbaren Materialien wie Vorhängen, Büchern oder Bettdecken.
  • Niemals unbeaufsichtigt lassen: Löschen Sie alle Kerzen, bevor Sie den Raum verlassen oder schlafen gehen.
  • Kinder und Haustiere: Platzieren Sie Kerzen außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.
  • Für Belüftung sorgen: Sorgen Sie für eine ausreichende Frischluftzufuhr, da brennende Kerzen Sauerstoff verbrauchen und Schadstoffe freisetzen können. Besonders wichtig bei mehreren Kerzen in einem Raum.
  • Nicht als Gehlicht verwenden: Tragen Sie brennende Kerzen nicht umher. Nutzen Sie dafür lieber eine batteriebetriebene Taschenlampe.

Richtige Lagerung und Haltbarkeit von Notfallkerzen

Damit Ihre Kerzen für den Stromausfall im Ernstfall einsatzbereit sind, ist die richtige Lagerung entscheidend. Falsch gelagerte Kerzen können sich verformen, brechen oder ihre Brenneigenschaften verlieren.

  • Kühl und trocken lagern: Ein kühler, trockener und dunkler Ort wie ein Keller oder eine Vorratskammer ist ideal. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen sollten vermieden werden, da das Wachs schmelzen kann.
  • Staubfrei verpacken: Lagern Sie die Kerzen in ihrer Originalverpackung oder in einer Kiste, um sie vor Staub und Schmutz zu schützen.
  • Zubehör bereithalten: Bewahren Sie Feuerzeuge oder Streichhölzer direkt bei Ihren Notfallkerzen auf. Denken Sie daran, auch diese regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen.